Patienten-Information zu Corona-Virus-Erkrankung

Empfehlung zum Management während der COVID-19-Erkrankungswelle (Corona-Virus-Erkrankung)

 

Das Corona-Virus SARS-Cov-2 wird durch alkoholische Händedesinfektionsmittel und wahrscheinlich auch durch Händewaschen mit Seife abgetötet.
Das Virus wird im Wesentlichen über Sekrete aus den Atemwegen (Tröpfchen und Aerosole), übertragen.
Nach bisherigen Erkenntnissen sind Kinder weit weniger gefährdet als Erwachsene. Schwere Verläufe und Todesfälle sind bei Kindern bisher nicht beschrieben. Wie bei Erwachsenen besteht bei Kindern wahrscheinlich ein erhöhtes Risiko für einen komplizierten Verlauf wenn gleichzeitig chronische Erkrankungen des Herzens, der Lunge oder Minderung der Infektionsabwehr (z.Bsp. Chemotherapie) vorliegen oder die Kinder an einer Mehrfachbehinderung leiden und Heimbetreuung erfahren.

 

Allgemeine Maßnahmen zum Schutz vor Infektion oder Erkrankung sind

  • grundsätzlicher Verzicht auf das Händeschütteln
  • Händewaschen mit Seife oder Händedesinfektion
  • Husten und Niesen in die Ellenbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das danach sofort entsorgt wird
  • Einhalten eines sozialen Abstandes von 1,5 Meter
  • Meiden von öffentlichen Veranstaltungen mit vielen Menschen auf engem Raum.

Die in Deutschland meist großzügige Inanspruchnahme von Arztpraxen oder Klinikambulanzen bei banalen Atemwegsinfektionen birgt die Gefahr von Übertragungen von Coronavirus und auch von anderen Viren. Nach wie vor sind derzeit die bekannten Viruserkrankungen (Influenza, RSV, Parainfluenza) weitaus häufiger als Coronavirus-Infektionen, vor allem bei Kindern. Besuche in der Praxis sollten auf das notwendige Maß beschränkt werden.

Ein Arztbesuch sollte bei schweren Atemwegsinfektionen (z. Bsp. Fieber mit angestrengter, beschleunigter Atmung auch nach Fiebersenkung, schlechtem Allgemeinzustand, unzureichender Flüssigkeitszufuhr) erfolgen.

Bitte — wie immer— mit telefonischer Terminvereinbarung in der Praxis.

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